
hallten die klagenden Rufe des Orfeo durch den Wald, auf der Suche nach seiner während der Hochzeitsfeierlichkeiten verstorbenen Gattin. Euridice.... Euridice....
Er irrte immer weiter und immer tiefer durch das Dickicht in der Hoffnung, auf den Fluß Lethe zu stoßen, der die Grenze zwischen dem Reich der Lebenden und Toten zieht, den Fluss des Vergessens, als sein Auge plötzlich aus dem Untergrund der welken Blätter ragend ein blaues Glöckchen entdeckte. War es ein Stück aus dem Geschmeide seiner Euridice, ein Teil aus dem Hochzeitsstrauß , oder gar eine Blüte angeschwemmt von Ophelia´s Blumenkranz, die Jahrhunderte später auch vom Wasser dieses Flusses trinken sollte....
1 Kommentar:
Also der Bejun Mehta hätte sicher seine helle Freude mit Deiner Interpretation..
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